Kinder und Junggebliebene werden ermutigt, ihre elektronischen Musikinstrumente zu bauen. Sie werden bauen, löten und Klänge erzeugen. Am Ende des Workshops werden diese gemeinsam in eine Klanginstallation übertragen, ausgestellt und die selbstgebauten Instrumente werden vorgeführt.
Elektronik kann zunächst technisch und kompliziert für einen selbst erscheinen. Durch einfache Anleitungen und konkrete, spielerische Ergebnisse, werden die Kinder in die Welt der DIY-elektronischen Musik eingeführt. Es werden Kontaktmikrofone gebaut, Licht in Klang umgewandelt und jede Oberfläche zum Schwingen gebracht. Es wird außerdem gezeigt, dass einige Komponenten aus altem Spielzeug oder kaputten Geräten wieder verwendbar ist und damit kreative neue Ideen hergestellt werden oder Ressourcen geschont werden können.
Der Workshop ist ein offener Werkstattsraum. Den Teilnehmenden werden jeden Tag verschiedene Projekte angeboten. Sie können an allen drei Tagen teilnehmen oder im Laufe des Workshops dazustoßen – je nachdem, wie intensiv sie sich mit ihren Projekten beschäftigen möchten. Hier sind die Aspekte, die gemeinsam in der Werkstatt angegangen werden:
• Erste Grundregeln der Sicherheit mit Elektronik
• Elektronische Circuits verstehen (oder nicht) und bauen
• Instrumenten eine Form geben
• Klänge verstärken und Augustusburg zum Räsonieren bringen
Der Workshop wird von Laure Boer geleitet. Die in Berlin lebende Musikerin und Klangkünstlerin lässt sich von elektronischer und traditioneller Volksmusik inspirieren. Ihre Auftritte sind hypnotische Improvisationen um traditionelle Instrumente, seltsame Perkussionen und gelegentlich französische Texte; ein pulsierendes Universum, das sowohl verletzlich als auch brutal ist. Weitere Informationen zu ihr unter https://laureboer.com
Geeignet für Menschen ab 8 Jahren.