Es geht um den menschlichen Wunsch, das Universum zu erkunden, von der Beobachtung mit den Augen über den Blick durch das Fernrohr bis zu Weltraumreisen. Das Zentrum der Installation bilden zehn rotierende Diskokugeln. Ihre verspiegelten Flächen werden durch Schablonen angestrahlt, sodass die Namen der neun Planeten und ein Stern als Lichtfetzen an Wänden, Decke und Boden reflektiert werden. Die ineinandergreifenden Lichtreflexe der Spiegelkugeln vernetzen den dunklen Raum und verwirbeln die Buchstaben der Planetennamen. Es entsteht ein eigenes Universum.
Mischa Kuball ist Konzeptkünstler. Er nutzt das Medium Licht, um architektonische Räume sowie soziale und politische Diskurse zu erforschen und reflektiert in seinen Arbeiten Aspekte von soziokulturellen Strukturen bis hin zu städtischen Topografien. Mischa Kuball ist seit 2007 Professor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunsthochschule für Medien in Köln.