Die experimentellen Druckverfahren können auch einfach zu Hause wiederholt werden - ganz ohne teures Gerät und großes Equipment. An zwei produktiven Wochenendtagen wird gemeinsam erkundet, was alles möglich ist mit Nudelmaschine, Cola, Linoleum und weiteren Gegenständen.
Analoge Drucktechniken in der Kunst zeichnen sich durch ihren handwerklichen Charakter und individuelle, oft unvorhersehbare Ergebnisse aus. Im Gegensatz zu digitalen Verfahren, die präzise kontrollierbar sind, entstehen bei analogen Techniken durch die physische Interaktion zwischen Künstler, Material und Werkzeug Unikate. Diese Methoden, wie Holzschnitt, Radierung, Lithografie und Siebdruck, bieten für Laienkünstler*innen eine intensive Auseinandersetzung mit künstlerischen Grundlagen. Der herausfordernde Lernprozess ermöglicht es, ein tiefes Verständnis für kreative Prozesse zu entwickeln und authentische Ausdrucksformen zu entdecken, die sich von massenproduzierten und digitalen Kunstwerken abheben.
Als Vorlagen dienen Fotos von Stadtansichten von Augustusburg und Umgebung. Es können aber auch individuelle Vorlagen mitgebracht werden. Der Workshop ist für Menschen ab 14 Jahren geeignet und die Teilnahme ist auf 12 Menschen begrenzt; Anmeldungen daher bitte an nadine@aufweiterflur.org. Es besteht die Möglichkeit, an beiden Tagen oder auch nur an einem Tag dabei zu sein. Start ist jeweils um 11 Uhr.
Der Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe "333 Stunden Werkstatt der Wunder" statt, ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch Mittel der Stadt Chemnitz.