Hartmannfabrik
Die Hartmannfabrik ist ein Veranstaltungs- und Begegnungsort sowie der Sitz der Chemnitz 2025 gGmbH. Sie war im Kulturhauptstadtjahr das Besuchszentrum von Chemnitz 2025.
Reguläre Öffnungszeiten: Jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr öffnet ein Volunteer-Team die Hartmannfabrik. Besichtigungen sind außerdem im Rahmen von Stadtführungen und Veranstaltungen möglich. Alle Veranstaltungstermine finden Sie im Kalender.
Schließzeit: Vom 24. Dezember 2026 bis 3. Januar 2027 bleibt die Hartmannfabrik geschlossen.
Anfahrt: Fabrikstr. 11, 09111 Chemnitz (↗ Google Maps); Bus-Haltestelle „Hohe Brücke“; Parkplätze befinden sich hinter dem Gebäude (auch behindertengerecht);
→ barrierefreier Zugang
Retrospective
Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 im Rückblick
Die Ausstellung „Retrospective“ lädt dazu ein, das Kulturhauptstadtjahr noch einmal zu erleben. Sie zeigt besondere Momente, überraschende Perspektiven und bleibende Eindrücke aus einem außergewöhnlichen Jahr. Mit Fotografien, Videos, Erinnerungsstücken und interaktiven Angeboten zeigt sie, was Millionen Menschen aus aller Welt in Chemnitz bewegt hat.
Industriegeschichte
Einstige Maschinenhalle
Die 1864 erbaute Hartmannfabrik war einst Teil des weltweit erfolgreichen Maschinenbauunternehmens von “Lokomotivenkönig” Richard Hartmann. So wie sie damals ein Zentrum des industriellen Fortschritts war, so ist die Hartmann-Fabrik heute wieder ein Ort der Kreativität und Innovation und ein Symbol für die Wandlungsfähigkeit der Stadt, die von vielen Transformationsprozessen geprägt ist. Nach langem Leerstand wurde das denkmalgeschützte Gebäude saniert und ist eine der 30 Interventionsflächen der Stadt Chemnitz, ein Stadtentwicklungsprojekt für die europäische Kulturhauptstadt.
Kunst an der Hartmannfabrik
Collateral Sculptures
Die frei zugängliche Ausstellung „Collateral Sculptures“ wurde von Udo Pfeiffer und den Kunstsammlungen Chemnitz für die Außenanlagen der Hartmannfabrik entwickelt. Die von Sabine Maria Schmidt kuratierte Schau versammelte Skulpturen und Kunstwerke von Künstler:innen von internationalem Rang. Nach dem Ende der Gesamtausstellung im Januar 2026 sind weiterhin zwei Arbeiten zu sehen: Tatjana Doll: „Das Licht am Ende des Tunnels ist das Licht der Lok, die mir entgegenkommt“ (2024) sowie Heike Mutter / Ulrich Genth: „Schlafendes Pferd“ (2023).
Barrierefreier Zugang
Die Hartmannfabrik ist für Besucher:innen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Der barrierefreie Eingang (stufenlos) befindet sich parallel zur Fabrikstraße an der Nordseite des Gebäudes und lässt sich durch Handtaster öffnen. Es gibt zwei behindertengerechte Parkplätze. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Eingangsbereich im Erdgeschoss. Die erste Etage ist mit dem Aufzug erreichbar. Im Erdgeschoss führt ein taktiles Bodenleitsystem Menschen mit Sehbehinderung zum Empfang, zur Garderobe, zum Aufzug und zur Toilette.